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Kohlenmonoxid - geruchlos, geschmacklos, giftig
 

Immer wieder hört und liest man in Presseberichten von tragischen Fällen, in denen Menschen an den Folgen einer Kohlenmonoxidvergiftung gestorben sind. Häufig sind dabei nicht fachgerecht installierte oder unsachgemäß betriebene Feuerstätten die Ursache. Sind zum Beispiel Gas-, Öl-, Brikett- oder Pelletheizungen defekt oder durch Verschmutzung verstopft, kann der Verbrennung nicht genügend Sauerstoff zugeführt werden und es entsteht Kohlenmonoxid. Gerade in Wohnräumen befindliche Gasheizungen und Gasboiler stellen bei unzureichender Wartung eine Gefahr dar, da die im Brennraum befindlichen Lamellen anfällig für Verschmutzungen sind.

Kohlenmonoxid ist ein farb-, geruch- und geschmackloses giftiges Gas. Es ist hochentzündlich und wurde bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts als Bestandteil des so genannten Stadtgases zum Betreiben von Gaslampen, -herden und –thermen eingesetzt. Werden kohlenstoffhaltige Stoffe unter ungenügender Zugabe von Sauerstoff verbrannt, entsteht das auch in der chemischen Industrie verwendete Gas. Während es in sehr geringer Konzentration auch in der Atmosphäre vorkommt, kann es in höherer Konzentration zu Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit bis hin zur Bewusstlosigkeit und sogar bis zum Tod führen.

Konzentration in ppm Mögliche Symptome
200 Leichte Kopfschmerzen innerhalb von 2 bis 3 Stunden
400 Schwindel, Übelkeit und Gliederzucken innerhalb von 45 Minuten; Bewußtlosigkeit innerhalb von 2 Stunden
800 Schwindel, Übelkeit und Gliedzucken innerhalb von 45 Minuten; Bewußtlosigkeit innerhalb von 2 Stunden
1600 Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit innerhalb von 20 Minuten. Tod innerhalb von 1 bis 2 Stunden.
6400 Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit innerhalb von 1 bis 2 Minuten; Tod innerhalb von 10 bis 15 Minuten
12800 (1,28%) Tod innerhalb von 1 bis 2 Minuten

Neben der Vorbeugung durch regelmäßige Wartung der Feuerstätten ist die Installation von Kohlenmonoxidwarnmeldern der beste Schutz vor gefährlichen Konzentrationen von Kohlenmonoxid. Diese messen in regelmäßigen Abständen den Kohlenmonoxidgehalt der Luft und lösen bei der Überschreitung eines gewissen Grenzwertes Alarm aus. Da Heizungsanlagen häufig in extra Räumen untergebracht sind, ist es sehr empfehlenswert, den Kohlenmonoxidmelder mit weiteren Rauchmeldern bzw. einer Alarmanlage zu vernetzen, um im Notfall im gesamten Objekt Alarm zu schlagen.

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