Soziale Netzwerke: aktiviert

Funkvernetzung von Meldern
 

1. Warum vernetzen?

 Vernetzte Rauch- und Hitzewarnmelder erhöhen die Sicherheit beträchtlich. Besonders empfehlenswert sind sie
- in größeren Wohnungen bzw. Häusern
- für Familien mit Kindern
- für ältere oder in der Bewegungsfreiheit eingeschränkte Mitbürger

Bei Neubauten kann die Vernetzung bereits bei der Planung berücksichtigt und mittels Verdrahtung durchgeführt werden. Bei Bestandsbauten bietet die Funkvernetzung eine einfache und kostengünstige Alternative.

Warum sollten die Melder miteinander vernetzt werden?
1. Rauchwarnmelder besitzen eine Alarmlautstärke von mind. 85 Dezibel (dB). Eine geschlossene Zimmertür vermindert diesen Ton um ca. 20 dB. Das heißt, dass nach zwei geschlossenen Türen der Alarm nur noch 40 bis 45 dB beträgt und damit der Lautstärke eines leise spielenden Radios entspricht.
2. Ein ausgebrochenes Feuer kann sich innerhalb von wenigen Sekunden ausbreiten und giftige Gase entwickeln, die beim Einatmen zum Tode führen. Fluchtwege können durch einen unbemerkten Brandherd versperrt werden. Je früher eine Alarmierung erfolgt, desto größer sind die Rettungschancen.
3. Früherkennung und rechtzeitige Warnung sind nachts am wichtigsten, wenn die Bewohner schlafen. Denn im Schlaf ist der Geruchsinn ausgeschaltet. Vernetzte Rauch- und Hitzewarnmelder können einen entscheidenden Zeitvorsprung liefern, weil sie sämtliche Bewohner eines Hauses oder einer Wohnung gleichzeitig warnen.

           

2. Die Technik

Das Team von SECUSOLU hat sich für die Produkte von Ei Electronics entschieden.
Ei Electronics setzt die sog. Multi-Signal-Technologie zur Funkvernetzung ein. In der Vergangenheit war es erforderlich, dass jeder einzelne Warnmelder ein Signal von der Einheit empfängt, die sich im Alarm-Modus befindet.
Beim Prinzip der Multi-Signal-Technologie funktionieren die installierten Warnmelder automatisch als Verstärker. Das heißt, die Geräte können das Alarmsignal nicht nur empfangen, sondern geben es auch an die anderen Melder weiter. Das Ergebnis ist eine erhebliche Steigerung der Reichweite. Funkvernetzte Rauch- und Hitzewarnmelder sowie Module und Notwarnknöpfe sollten immer mittels Hauscodierung zu einem System zusammengefasst werden, um Störungen durch benachbarte Funksysteme auszuschließen.
Für die Hauscodierung stehen bei den Ei Electronics-Komponenten  16,8 Millionen Kombinationen zur Verfügung, so dass es keine Probleme mit umliegenden Systemen gibt. Für die Funkvernetzung können bis zu 12 Rauchwarnmelder plus zusätzliche Hitzewarnmelder und Zubehör miteinander vernetzt werden.



3. Die Funkmodule

Die meisten Ei Electronics Warnmelder lassen sich - auch nachträglich - mit wenigen Handgriffen für die Funkvernetzung ausrüsten. Dafür sind folgende Funkmodule vorgesehen:

Ei605MTYRF-D: Dieses Funkmodul besitzt eine eigene, fest integrierte Lithiumbatterie mit mindestens 10 Jahren Lebensdauer. Es ist kompatibel zu den Modellen Ei603TYC-D, Ei605TYW-D und Ei605TYC-D.

Ei605MRF-D: Dieses Funkmodul wird von der Batterie des Rauch- oder Hitzewarnmelders mitversorgt. Es ist kompatibel zu den Modellen Ei603C-D und Ei605C-D.

 

Zubehör Funkvernetzung

 

Ein wichtiger Faktor für die Qualität eines Frühwarnsystems ist seine Bedienungsfreundlichkeit. Deshalb hat Ei Electronics umfangreiches Zubehör entwickelt, welches die Installation einer leistungsstarken Funklösung ermöglicht.