Soziale Netzwerke: aktiviert

Obwohl die Privest Funkalarmanlage ein Musterbeispiel für einfache und schnelle Installation von Alarmsystemen darstellt, fühlt man sich beim ersten Blick in das Handbuch aufgrund der vielen Funktionen vielleicht etwas überfordert. Um Ihnen den Einsteig noch weiter zu erleichtern und um Frustrationen vorzubeugen, möchten wir gerne unsere Erfahrungen bei der Errichtung von Funkalarmsystemen auf Basis der Privest Funkalarmzentrale mit Ihnen teilen. Aus diesem Grund haben wir nachfolgend ein paar Tipps aufgeschrieben, die Ihnen sicherlich helfen werden.

Machen Sie sich mit dem Handbuch vertraut

Auch mit unseren Tipps werden Sie um den Blick in das Benutzerhandbuch nicht herum kommen. Dort sind alle Funktionen beschrieben und die Montage der Zentrale wird schrittweise und leicht verständlich erklärt. Wir empfehlen deshalb, sich als erstes und ganz in Ruhe damit zu beschäftigen. Lesen Sie die Hinweise und verschaffen Sie sich einen Überblick über den inhaltlichen Aufbau des Handbuches. So müssen Sie nicht lange suchen, wenn Sie sich an die Installation wagen.

Planung der Anlage

Planen Sie Ihre Alarmsystem äußerst sorgfältig. Der gesamte Aufwand war für die Katz, wenn nicht alle Zugangsmöglichkeiten gesichert sind, falsch platzierte Bewegungsmelder häufig Fehlalarme auslösen, Melder falschen Zonen zugeordnet sind oder die Bedienung unbequem ist und die Anlage nie scharf geschalten wird. Kennen Sie auch die Grenzen des Systems. Die Privest Funkalarmzentrale kann bis zu 32 Funkmelder überwachen. Außerdem können bis zu 8 Fernbedienungen und 2 Funkbedienteile eingelernt werden. Nutzen Sie auch unbedingt den Vordruck für den Installationsplan auf Seite 93 (11-93) im Handbuch. So verlieren Sie nie den Überblick, welcher Melder welche Zone belegt und was für ein Zonentyp ihm zugeordnet ist. 

Fernbedienungen als Erstes

Schon während der Installation werden Sie die Privest Funkalarmanlage häufig aktivieren um die eingelernten Melder zu testen. Wenn Sie eine Fernbedienung besitzen, können Sie sich das scharf und unscharf schalten der Anlage deutlich erleichtern, indem Sie diese als erstes einlernen. Anschließend können Sie das System bequem per Knopfdruck und ohne Eingabe des PIN-Codes de- und aktivieren.

Eingangs- und Ausgangsverzögerung anpassen

Eingangs- und Ausgangsverzögerung sind werksseitig auf 30 Sekunden eingestellt. Gerade bei der Installation und den damit verbundenen Tests kann diese Zeitspanne sehr lang sein. Reduzieren Sie sie deshalb während der Installation auf zum Beispiel 3 Sekunden. Das erspart ihnen lästige Wartezeit. Vergessen Sie aber nicht, die Zeiten anschließend wieder auf einen für den Betrieb passenden Wert zu erhöhen!

Richtigen Zonentyp auswählen

Die Wahl des Zonentyps beeinflusst, wie die Anlage sich verhält, wenn ein Melder Kontakt auslöst. Es kann beispielsweise sofort Alarm ausgelöst werden oder erst nach Ablauf der Eingangsverzögerung. Zudem entscheidet der Zonentyp, ob der Melder dem internen oder externen Überwachungsbereich zugeordnet wird. Die Erklärung der Zonentypen finden Sie im Handbuch unter 7 - 41.

Sirenen als Letzes einlernen

Auch dieser Tipp macht vor allem das Testen angenehmer. Die in die Alarmzentrale integrierte Sirene macht das Auslösen von Testalarmen bereits unangenehm genug. Schonen Sie daher ihre Nerven und die der Nachbarn, indem Sie die Sirenen erst nach dem Einlernen aller Melder und Bedienelemente installieren.

PIN-Codes ändern

Ändern Sie unbedingt die PIN-Codes der Anlage. Die werksseitig eingestellten Codes stehen im Handbuch, welches frei im Internet zu Verfügung steht. Sie sind also potentiell jedem bekannt. Im Programmiermenü unter [4] PIN Code à [6] Code Länge haben Sie zusätzlich die Möglichkeit die Länge der Codes auf 6 Stellen zu erhöhen. Dies vergrößert die Menge der Kombinationsmöglichkeiten und damit die Sicherheit.