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Installation von Funkalarmanlagen - die häufigsten Probleme und ihre Lösung
 

Im Gegensatz zu drahtgebundenen Alarmanlagen lassen sich Funkalarmanlagen ohne größere Baumaßnahmen, schnell und einfach installieren. Auftretende Probleme haben ihre Ursache häufig in einer falschen Projektierung. Beachten Sie bitte folgende Punkte:

Gebäudesubstanz und -struktur

Nicht jedes Objekt lässt sich mit einer Funklösung ausstatten. Dicke Betonwände und viel verbauter Stahl können die Funkverbindung zwischen Zentrale und einzelnen Funkkomponenten erheblich stören. Die Gebäudesubstanz und Gebäudestruktur müssen daher genau geprüft werden, bevor eine Entscheidung für eine Funkalarmanlage getroffen wird.

Montageort der Zentrale

Bei einem größeren Objekt sollte die Funkalarmzentrale stets zentral im Gebäude installiert werden. Damit wird die Funkreichweite in alle Richtungen gewährleistet. Gleichzeitig muss aber auch auf die Verfügbarkeit von Anschlüssen für Telefon beziehungsweise auf den GSM-Empfang geachtet werden, um sicherzustellen, dass die Alarmzentrale bei Bedarf Alarmmeldungen absetzen kann.

Überwachungsfreie Bereiche

Sparsamkeit führt leider oft zu Schwachstellen im Sicherheitskonzept. So kommt es etwa durch eingesparte Melder zu überwachungsfreien Bereichen, die einen ungemeldeten Einbruch ermöglichen. Eine gezielte Fallenstellung mit Bewegungsmeldern kann jedoch auch bei einem begrenzten Budget für Sicherheit sorgen.

Melder-Wahl

Häufig verursacht die falsche Wahl der Melder Probleme. Beispielsweise birgt ein Fenster im Erdgeschoss, das von der Umgebung schlecht einsehbar ist, ein hohes Sicherheitsrisiko und sollte deshalb nicht nur mit einem Glasbruchmelder ausgestattet werden, sondern auch gezielt mit einer FTS 96 E und der Scharnierseiten-Sicherung FAS 97 geschützt werden. Dies zwingt den Einbrecher dazu, von seinem Vorhaben abzulassen. Sollte er doch einen Einbruchversuch starten, würde er durch den aktiven Einbruchschutz der FTS 96 E zur Aufgabe gezwungen, da der Versuch bereits einen Alarm ausgelöst hat.

Melder-Ort

Weitere Probleme können in Form von Fehlalarmen durch ungünstig gewählte Installationsorte der Melder auftreten. Ein immer wiederkehrendes Problem stellen dabei PIR-Melder dar, die auf technische Geräte gerichtet sind, die durch ihre Funktion eine plötzliche Wärmequelle darstellen können. Ein arbeitendes Faxgerät kann mit seiner  Wärmebewegungen durchaus einen Fehlalarm erzeugen. Dieser kann natürlich auch durch Haustiere ausgelöst werden. Hier kann Abhilfe durch den Einsatz von tierimmunen Bewegungsmeldern geschaffen werden. Beachten Sie dabei das Körpergewicht Ihres Haustieres. Der  Secvest 2WAY tierimmuner Funk-Bewegungsmelder ist für Tiere mit einem Gewicht bis zu 30 kg geeignet.